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Autor: admin

Artikel in der Offenbach Post vom 27.9.2022 zum Benefizkonzert von Felix Ponizy

Ein beeindruckender Abschluss des Klassik-Sommers der Seligenstädter Klosterkonzerte war das Benefiz-Orgelkonzert in der Einhardbasilika.
Felix Ponizy, der Regionalkantor mit Dienstsitz an der Seligenstäder Basilika, bewies einmal mehr, dass er auch ein exzellenter Konzertorganist ist. So mochte mancher Besucher fragen, wo es denn an der Orgel fehle, wofür ein Benefiz für sie erforderlich sei? Das wurde zum einen von Felix Ponizys vertrauter Kenntnis des Instrumentes verdeckt, zum anderen durch die erst einen Tag zuvor vorgenommene Reparatur und Wartung.
Yvonne Hutzler vom Vorstand des zusammen mit dem Kulturring veranstaltenden Fördervereins Basilika-Orgel Seligenstadt erläuterte bei der Begrüßung des Publikums, dass die immer wieder auftretenden Materialermüdungen – die auch laut Gutachten einer harten Konkurrenz der Orgelbauunternehmen in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts geschuldet sind – ständig wiederkehrende und sich häufende Reparaturen erforderlich machen. Dadurch summiert sich ein finanzieller Aufwand für die Wilbrand-Orgel, ohne dass es zu einer nachhaltigen Abhilfe kommt. Gutachter empfehlen daher einen Neubau.
Die erforderlichen Mittel für dieses Vorhaben einzuwerben ist, wie bereits mehrfach berichtet, das Ziel des gemeinnützigen Fördervereins bürgerlichen Rechts, der Beiträge auch – nicht nur – durch einen Personenkreis anstrebt, dem es vornehmlich um die kulturelle Wirkung des Instrumentes geht.
Dafür hat Regionalkantor Felix Ponizy in dem gut besuchten Benefiz-Orgelkonzert in der Basilika eindrucksvoll geworben. Das Programm mit Werken der französischen Komponisten Francois Coupertin und César Franck, von Johann Sebastian Bach und Max Reger und nicht zuletzt einer Improvisation über „Vater unser im Himmelreich“ entsprach den hohen Erwartungen des sachkundigen Publikums.
Es bedankte sich mit anhaltendem stehend dargebrachten Beifall.

FAZ berichtet über den Förderverein

In ihrer Ausgabe vom 27. November 2021 berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung ausführlich über den Förderverein Basilika-Orgel Seligenstadt e.V. und sein Anliegen, eine neue Orgel für die Basilika zu ermöglichen.

Was wäre Weihnachten ohne Orgelmusik? So wie Ostern ohne Eier, wie Wallfahrt ohne Prozession?

Um auch in Zukunft noch Orgelmusik in der Basilika hören zu können und das Projekt einer neuen Orgel voranzutreiben, startet der Förderverein Basilika-Orgel Seligenstadt e.V. wieder die Plätzchen-Back-Aktion ganz nach dem Motto; Back-Pfeifen für eine neue Orgel!
Die Plätzchen werden zum Preis von 5 Euro nach den Adventsmatinées (samstags um 11.30 Uhr) und nach den Basilika-Hochämtern in der Adventszeit (sonntags um 9.30 Uhr) verkauft. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Verein zugute. Jede und jeder, der einen Beitrag leisten und Plätzchen für eine neue Orgel backen will, ist herzlich eingeladen, sich an die Vorstandsmitglieder des Fördervereins zu wenden oder einfach eine E-Mail an foerderverein@basilika-orgel.de zu schicken. Wir bringen Ihnen die passenden Tütchen und Aufkleber vorbei. Die Abgabe der Plätzchen erfolgt am Samstag, 2. Dezember um 11 Uhr vor der Adventsmatinée „Musik zum Advent“ in der Basilika am Orgelaufgang.
Und dann haben wir noch eine passende Geschenkidee. Damit machen Sie Ihren Liebsten sicher eine Freude oder Sie beschenken sich selbst damit. Der Orgelwein! Zum Preis von 13 Euro pro Flasche bieten wir diesen an. Sollten Sie eine größere Menge wünschen, liefern wir persönlich frei Haus. Und ja, der Wein schmeckt lecker und passt zu jedem Gericht. Damit tun Sie nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern unterstützen auch hier das große Orgelprojekt in der Basilika. Sprechen Sie uns bzgl. der Liefermenge gerne an.
Für Ihre Unterstützung sagen wir schon jetzt herzlichen Dank.

Sparkasse Langen-Seligenstadt spendet für den Förderverein Basilika-Orgel Seligenstadt e.V.

„Seligenstadts Einhardbasilika ist einer der Mittelpunkte unserer Region. Die Sparkasse unterstützt gerne das lebendige Musikleben in diesem besonderen Gebäude. Kultur ist schließlich auch ein wirtschaftlicher Standortfaktor.“ So Sparkassen-Regionaldirektor Freudenberger. Bald soll der Bau einer Chororgel in Auftrag gegeben werden, um den musikalischen Ensembles aus Seligenstadt und darüber hinaus hervorragende Bedingungen zur Aufführung des europäischen Musikerbes in der Basilika bieten zu können.

(Das Foto zeigt von links nach rechts: Fördervereinsvorsitzender Axel-Johannes Korb, Sparkassen-Regionaldirektor Markus Freudenberger und Schatzmeisterin Yvonne Hutzler.)

Spitzen der Stadt spenden für den Förderverein Basilika-Orgel Seligenstadt e.V.

Stadtverordnetenvorsteher Richard Georgi, Bürgermeister Daniell Bastian und Erster Stadtrat Michael Gerheim gehören zu den ersten Spendern für eine neue Orgel in der Einhardbasilika: „Wir unterstützen das bürgerschaftliche Engagement zum Bau einer neuen Orgel, damit auch weiterhin in Seligenstadts Wahrzeichen hochwertige Musik zur Freude der Seligenstädterinnen und Seligenstädter erklingen kann.“

Bei einem Besuch im Rathaus erläuterte Axel-Johannes Korb, Vorsitzender des Fördervereins Basilika-Orgel Seligenstadt e.V., den Fortgang der Planungen und den Ernst der Lage. Selbst wenn das gegenwärtige Instrument derzeit noch mit hohem Aufwand teilweise spielbar gehalten werden könne, so bestehe das Risiko, dass der seit dem späten Mittelalter in der Einhardbasilika präsente Klang der Orgel alsbald verstumme. Das Projekt werde daher jetzt tatkräftig angegangen, um Zukunftsfähigkeit zu sichern. Er dankte Stadtverordnetenvorsteher, Bürgermeister und Erstem Stadtrat für ihre Unterstützung und gab seiner Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit Ausdruck.

Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, rechtzeitig eine neue Orgel für die Einhardbasilika in Auftrag zu geben. Jeder, der sich über die vielfältigen Probleme des gegenwärtigen Instruments informieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich an den Vorstand des Vereins zu wenden.

Eine neue Chororgel für die Einhardbasilika

Der Förderverein Basilika-Orgel Seligenstadt e.V. geht das Projekt Chororgel für das nördliche Querhaus der Basilika tatkräftig an. Dabei legt der Förderverein Basilika-Orgel Seligenstadt e.V. auf zwei Punkte besonderes Gewicht.

Erstens soll die neue Chororgel einen romantischen Klang erhalten, der eine perfekte Begleitung aller musikalischen Ensembles in Liturgie und Konzert ermöglicht. Damit soll ein Klang in die Einhardbasilika zurückkehren, der dort schon zwischen 1879 und 1959 mit der leider abgebrochenen Schlimbach-Orgel auf der Westempore zu hören gewesen war. Unter Umständen kann hierfür auch historisches Pfeifenmaterial verwendet werden.

Zweitens setzt sich der Förderverein Basilika-Orgel Seligenstadt e.V. für eine nachhaltige Lösung ein. Auf höchste handwerkliche Qualität wird wert gelegt, und auf technisch aufwändig zu realisierende Zutaten soll verzichtet werden, um den kommenden Generationen den Erhalt des Instruments zu erleichtern und ihm für Jahrhunderte einen Platz in der Einhardbasilika zu sichern. Die Materialien sollen möglichst natürlich sein. Der Einbau von Elektrik wird auf das Notwendigste begrenzt.

Auch ein Gedenkort für Pfarrer Dieter Ludwig wird entstehen

Da eine Zuwendung aus dem Nachlass von Pfarrer Dieter Ludwig der Grundstock für die Finanzierung unserer Chororgel ist, wollen wir in räumlicher Nähe zu diesem neuen Instrument mit einer würdigen Gedenktafel an sein über zwanzigjähriges Wirken in der Einhardbasilika erinnern. Um den Auftrag alsbald vergeben zu können, sind wir noch auf viele Spender angewiesen. Wir hoffen auch, bald ein Bild des neuen Werkes veröffentlichen und den genauen Preis beziffern zu können.

Festliche Gründungsfeier des Fördervereins Basilika-Orgel Seligenstadt e.V. am 15. Mai 2022

Das Projekt startet mit einem Kapital von 150.000 Euro.

Kurzweilig und humorvoll ging die Gründungsfeier des neuen Fördervereins Basilika-Orgel Seligenstadt e.V. über die Bühne. Der Vorsitzende Axel-Johannes Korb begrüßte in einer sonnendurchfluteten Basilika zunächst die zahlreichen Besucher und die Ehrengäste aus der Politik, allen voran den Sprecher der hessischen Landesregierung Michael Bußer, Stadtverordnetenvorsteher Richard Georgi, Bürgermeister Daniell Bastian und Ersten Stadtrat Michael Gerheim. Auch Diözesankirchenmusikdirektor Lutz Brenner hatte sich eingefunden. Landrat Oliver Quilling ließ Grüße übermitteln.

In seinem Grußwort im Namen des Schirmherrn Ministerpräsident Volker Bouffier betonte Regierungssprecher Michael Bußer die Notwendigkeit einer hervorragenden Orgel für die über die Grenzen Hessens bekannte Seligenstädter Einhardbasilika und wünschte dem Verein viel Kraft, Ausdauer, viele Spender und Unterstützer. Diözesankirchenmusikdirektor Lutz Brenner überbrachte die Glück- und Segenswünsche des Mainzer Bischofs Dr. Peter Kohlgraf, hielt einen beeindruckenden Vortrag über die Orgelgeschichte in der Basilika und zeigte den desolaten Zustand des gegenwärtigen Instruments auf: „Wenn es so weitergeht, wird die Orgel in ein paar Jahren nicht mehr spielbar sein.“

Über Facebook, Instagram und YouTube wolle der Verein sein Projekt weit über die Grenzen Seligenstadts hinaus bekannt machen, so die Stellvertretende Vorsitzende Silke Göbel, die aber ebenfalls ihre Dankbarkeit für die hervorragende Zusammenarbeit mit der örtlichen Presse zum Ausdruck brachte. Göbel betonte, was es heiße, eine persönliche Verbindung mit der Orgel zu haben. Viele könnten eine Geschichte schreiben, welche sie mit dem Klang der Orgel in der Basilika verbindet. Und wenn ein junger Messdiener sage, „ohne die Orgel ist der Gottesdienst nur halb so feierlich – ich gebe einen Teil meines Taschengeldes dazu“, dann könne das für jeden Bürger der Stadt Vorbild und Ansporn sein.

Schatzmeisterin Yvonne Hutzler konnte den bereits jetzt großen Erfolg eines Startkapitals von rund 150.000 Euro verkünden, bestehend unter anderem aus einer Zuwendung aus dem Nachlass Pfarrer Dieter Ludwigs und einer Spende des Chores an der Basilika. Dieser Betrag, so Hutzler, sei ein wesentlicher Grundstock für den ersten Bauabschnitt einer Chororgel im nördlichen Querhaus, deren Bauauftrag bald vergeben werden solle. Im Jahr 2025 feiere man das Jubiläum 100 Jahre Basilika Minor: „Es ist unser Ziel, zu diesem Jubiläum die Chororgel weihen zu können“.

Nun beginnt die Spendenaktion für die Chor- und Hauptorgel. Im Zuge der neuen Hauptorgel soll auch die Lichtachse zur Rosette im Westwerk über dem Hauptportal freigelegt werden, sodass endlich auch die Abendsonne den Raum erstrahlen lässt. Musikalisch wurde die Gründungsfeier von den Solisten der Mainphilharmonie unter der Leitung von Regionalkantor Felix Ponizy mit Musik von Antonio Vivaldi gestaltet. Schon zuvor im feierlichen österlichen Hochamt unter der Leitung Pfarrer Stefan Selzers erbat die Gemeinde den Segen für das Projekt. Der Förderverein ist sich der Bedeutung und Größe des Projekts bewusst und bittet um zahlreiche Unterstützer, damit auch weiterhin Orgelmusik in der Basilika erklingen kann.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Yvonne Hutzler, Silke Göbel, Regierungssprecher Michael Bußer, Axel-Johannes Korb, Diözesankirchenmusikdirektor Lutz Brenner, Regionalkantor Felix Ponizy, Pfarrer Stefan Selzer












Grußwort des Schirmherrn und Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein

Die Orgelmusik, die einen Kirchenraum erfüllt, berührt diejenigen, die sie hören. Sie begleitet die Menschen, die etwas Gemeinsames verbindet, und bietet ihnen eine Heimat. Ich freue mich, dass sich in Seligenstadt ein Kreis engagierter Bürgerinnen und Bürger zusammengefunden hat, um die Einhardbasilika mit einer neuen Orgel auszustatten. Die Kirche ist ein Zentrum nicht nur des religiösen, sondern auch des sozialen und kulturellen Lebens einer Stadt. Mit ihrer Bedeutung, die sie für die Menschen hat, und mit ihrer aktiven Rolle, die sie im Leben spielt, ist sie ein wesentlicher Teil ihrer Umgebung. Sie steht nicht jenseits oder außerhalb der Gesellschaft, sondern sie gehört dazu. Das gilt für alle Kirchen.

Es gilt in besonderer Weise für die Einhardbasilika, in der sich ein Stück der europäischen Geschichte und Kultur verkörpert. Seligenstadt steht in der Reihe der hessischen Städte, die von einer langen, beeindruckenden und reichen Tradition geprägt sind. Die Vergangenheit ist hier sichtbarer Teil des Stadtbildes. Orgelmusik während oder auch außerhalb des Gottesdienstes ist ein Teil unserer Kultur. Die Organistinnen und Organisten drücken ihre schöpferischen Kräfte wie auch die der Komponisten aus, deren Werke sie spielen. Sie bringen den Hörern damit ein Stück Menschlichkeit nahe. Den Förderverein Basilika-Orgel Seligenstadt e.V. begleiten meine besten Wünsche auf dem Weg zu seinem Ziel.